Standort im Team bekannt machen
Im Notfall zählt nicht nur, was vorhanden ist. Entscheidend ist auch, ob das Team die Ausrüstung ohne Suche erreicht und sofort weiß, wo sie zu finden ist.
Die KBV empfiehlt, den Standort der Notfallausstattung im schriftlichen Notfallplan festzuhalten und neue Mitarbeitende frühzeitig mit Standort und Funktionsweise der vorhandenen Ausrüstung vertraut zu machen.
Ohne Suche erreichbar
Notfallausrüstung sollte so organisiert sein, dass sie im Ereignisfall schnell erreicht werden kann. Ein vermeintlich sicherer Lagerort hilft wenig, wenn nur einzelne Mitarbeitende ihn kennen.
Bezeichnungen wie „im Schrank hinten“ reichen im Ernstfall nicht. Standort und Zugangsweg sollten für das gesamte Team eindeutig sein.
Standort schriftlich hinterlegen
Die KBV empfiehlt einen für alle gut sichtbaren schriftlichen Notfallplan. Neben Verantwortlichkeiten, Abläufen und aktuellen Notfallnummern soll darin auch der Standort der Notfallausstattung enthalten sein.
Neue Mitarbeitende sofort mitnehmen
Bei der Einarbeitung neuer Mitarbeitender sollte der Standort der Notfallausstattung früh vermittelt werden. Sinnvoll ist, nicht nur darauf zu zeigen, sondern Aufbau und relevante Funktionen praktisch zu erklären.
Im Szenario mit der echten Ausrüstung arbeiten
Praktisches Training in den eigenen Räumen zeigt, ob Laufwege, Aufbewahrung und Zugriff tatsächlich funktionieren. So werden organisatorische Schwachstellen sichtbar, bevor ein echter Notfall eintritt.
Quellen zum Nachlesen
Die KBV nennt den Standort der Notfallausstattung ausdrücklich als Bestandteil des schriftlichen Notfallplans und als Thema bei der Einarbeitung neuer Mitarbeitender.
Aus Vorgaben werden funktionierende Abläufe.
Unsere Notfalltrainings orientieren sich an Ihrer Einrichtung, Ihrem Team und Ihrer vorhandenen Notfallausrüstung.
Hinweis: Diese Informationen dienen der allgemeinen Orientierung und stellen keine Rechtsberatung dar. Maßgeblich sind die jeweils geltenden gesetzlichen, berufsrechtlichen und einrichtungsspezifischen Vorgaben.
