Rechtliches & QM

Praktisch trainieren

Notfallwissen muss unter Zeitdruck abrufbar sein. Praktische Übungen verbinden medizinisches Wissen mit Rollenverteilung, Kommunikation, Geräten und den realen Abläufen der eigenen Praxis.

Notfallkompetenz entsteht durch Anwendung

Die QM-Richtlinie fordert, dass die Notfallkompetenz durch regelmäßiges Notfalltraining aktualisiert wird. Die KBV empfiehlt, das Vorgehen bei Notfällen möglichst jährlich zu schulen beziehungsweise zu üben.

01 · Praxis

Warum reine Theorie nicht ausreicht

In einem realen Notfall müssen mehrere Dinge gleichzeitig funktionieren: Situation erkennen, Hilfe organisieren, Aufgaben verteilen, Material einsetzen und miteinander kommunizieren. Genau diese Verknüpfung lässt sich praktisch trainieren.

02 · Reanimation

Reanimation und AED gemeinsam üben

Thoraxkompressionen, Beatmung, AED-Anwendung und Aufgabenverteilung sollten nicht isoliert betrachtet werden. Im Teamtraining zeigt sich, ob Abläufe ineinandergreifen und die vorhandene Ausrüstung sicher eingesetzt werden kann.

03 · Szenarien

Praxisnahe Fälle statt Standardschema

Sinnvolle Übungen orientieren sich am tatsächlichen Leistungsspektrum. Typische Szenarien können beispielsweise Bewusstlosigkeit, Reanimation, akute Atemnot oder anaphylaktische Reaktionen sein – abhängig von Fachrichtung und Patientenstruktur.

04 · Auswertung

Nach dem Szenario verbessern

Zur praktischen Übung gehört eine strukturierte Nachbesprechung. Dabei können Kommunikationswege, Rollen, Materialzugriff und medizinische Maßnahmen ausgewertet und konkrete Verbesserungen für die Praxis festgelegt werden.

Notfallmanagement

Aus Vorgaben werden funktionierende Abläufe.

Unsere Notfalltrainings orientieren sich an Ihrer Einrichtung, Ihrem Team und Ihrer vorhandenen Notfallausrüstung.

Hinweis: Diese Informationen dienen der allgemeinen Orientierung und stellen keine Rechtsberatung dar. Maßgeblich sind die jeweils geltenden gesetzlichen, berufsrechtlichen und einrichtungsspezifischen Vorgaben.